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Camp Canow 2017 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Arne Lorson   
Montag, den 24. Juli 2017 um 13:35 Uhr
Nach einigen Jahren Abstinenz fuhr der SV-Marsberg dieses Jahr wieder nach Mecklenburg-Vorpommern an die Müritz, ins Feriencamp Canow. Insgesamt waren es 32 Schwimmerinnen/-schwimmer und Betreuer. Das Feriencamp befindet sich auf einem großen Campingplatz am Pälitzsee, hat aber einen eigenständigen Träger (www.feriencamp-canow.de).In ungebauten und wie eine Wagenburg angeordneten Wohnwagen befinden sich die Schlafgelegenheiten. Es gibt einen Küchenwagen, einen Aufenthaltswagen und ein großes Zelt.


In unserer Woche hatten wir Glück mit dem Wetter und konnten (fast) alle geplanten Freiluftaktivitäten durchführen, doch dazu später mehr.


Am frühen Sonntagmorgen trafen sich die Teilnehmer zur Abreise am Hallenbad in Marsberg. Schnell wurden die unterschiedlichen Transportfahrzeuge beladen und die Plätze gesichert. Mit drei Bullis, drei Pkws und einem Anhänger ging es dann in Richtung Osten. Hinter Magdeburg wurde dann bei einer Pause die erste gemeinsame Mahlzeit eingenommen, Anke und Gerti hatten Leckeres zubereitet (Schnitzel und Frikadellen). Trotz Stau (und vielen „wann sind wir endlich da“ Fragen) wurde das Camp gegen 15:00 Uhr erreicht und die Wohnwagen bezogen. Die älteren Teilnehmer hatten kein Problem sich sofort zurechtzufinden, da sich seit dem letzten Besuch nichts geändert hat. Nach der Verlesung der Camp-Regeln gab es dann entweder ein erstes Bad im See bzw. eine erste kurze Joggingrunde. Am Abend wurde, nach dem Verzehr der Spaghetti Bolognese, für die kleineren Teilnehmer (Qualigruppe) über den Beamer noch ein Film gezeigt und dann ging es ins Bett.

2017-07-24-photo-00000020.jpgAm Montag startet dann der erste richtige Trainingstag. Nach dem Wecken und einer kurzen „Katzenwäsche“ gab es einen kurzen Snack und dann ging es mit dem Trockentraining los. Nach dem ersten Training (und der Dusche) gab es dann das richtige Frühstück. Nach dem Aufräumen und einer kurzen Erholungsphase wurde dann die Schwimmer in zwei Gruppen eingeteilt. Der eine Teil begab sich zu einer Kanutour aufs Wasser und der andere Teil erkundete die Gegend mit den Fahrrädern. Nach ca. zwei Stunden wurde dann gewechselt, so dass jeder beides machen konnte. Da drei Geburtstagskinder (Gisela, Thorsten, Fabienne) mitgefahren sind, gab es abends Leckeres vom Grill.



2017-07-24-photo-00000025.jpgAuch der Dienstag startete, wie der Montag, mit einem Snack und anschließenden Trockentraining. Nach dem ausgiebigen Frühstück wurde die Seifenrutsche aufgebaut (Teichplane, Wasser und Schmierseife) und dann ging es ans fröhliche Rutschen. Basti sicherte sich die größte Weite und die meisten Schrammen, da es für ihn etwas über die vorbereitete Bahn hinausging. Am Nachmittag wurde dann erstmals im See trainiert. Nach dem Abendessen (Hühnchen) klang dann der Tag langsam aus.


Der Mittwoch begann etwas anders, da an diesem Tag der Besuch der Müritztherme geplant war. Nach dem Frühstück fuhren wir ca. 40km mit den Fahrzeugen in die Therme. Hier fand dann das Wassertraining (1 Stunde Qualigruppe und 2 Stunden Wettkampfgruppe) auf dem Tagesplan. Anschließend gab es einen kleinen Snack und viel Zeit zum plantschen, saunieren, ausruhen und wettrutschen. Da der Favorit (Sascha) dieses Mal nicht antrat, sicherte sich Eugen den ersten Platz. Am Abend hatten alle Schwimmhäute an den Fingern. Abends gab es dann leckere, selbstgemachte Pizza und für die Kleineren wieder einen Film.


Da es eine Unwetterwarnung für den Donnerstag gab, musste das geplante Klettern leider entfallen und der Tag umorganisiert werden. Statt Kletterpark ging es zunächst, nach dem obligatorischen Snack, wieder ins Trockentraining. Nach dem ausgiebigen Frühstück stand eine Wassertrainingseinheit im See an. Nachmittags wurde dann ein Bowlingcenter angefahren und abends gab es leckeres Gulasch. Als besonderes Highlight wurde an diesem Tag das Nachtschwimmen durchgeführt. Bei Dunkelheit mit Taschenlampen zum See und dann nur bei Mondschein schwimmen fanden alle Teilnehmer richtig gut.


Am Freitag ging es wie gewohnt mit dem Trockentraining los. Nach dem Frühstück wurde dann die „Arena“ aufgebaut. Mittels Teichplane, Wasser und Blumenerde wurde eine schöne, matschige Pampe geschaffen und dann wurde es ernst: SCHLAMMCATCHEN.

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Alle hatten riesigen Spaß und es wurde viel gelacht. Im Anschluss mussten alle in den See zum Waschen. Nach der Pause spielte die Qualigruppe Völkerball und die Wettkampfgruppe ging nochmal zum See für ein Wassertraining. Nach dem Abendessen spendierte Herbert Duschmarken für diejenigen, die nochmal in den See wollten.


Der Samstag startete wie mittlerweile schon gewohnt mit einem Trockentraining. Als Highlight stand das Spiel "Capture the Flag" auf dem Tagesplan. 2017-07-24-photo-00000022.jpg

Hierbei gibt es zwei Teams, die versuchen jeweils die Flagge des anderen Teams zu erobern.

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Als "Waffen" wurden Wasserbomben eingesetzt. Noch vor dem einsetzenden Regen, der nach der ersten Runde das Spiel für drei Stunden unterbrach, waren alle nass. Nach der Regenpause wurde noch eine zweite Runde gespielt und zum Abschluss der Woche noch einmal gegrillt. In den späten Abendstunden kam noch einmal etwas Action auf. Bereits am Freitag wurden von zwei Unbekannten zwei unserer älteren Schwimmer übel erschreckt. An diesem Abend übertrieben es die zwei aber, als sie dabei auch noch an den Wohnwagen klopften. Merke: wenn du ein Trainingslager "angreifst", sorge dafür, dass du schneller bist. Ist in diesem Fall nicht gelungen und die Beiden wurden an die Eltern übergeben.


Am Sonntag stand nur noch die Rückfahrt auf dem Plan. Durch viele Staus wurde Marsberg erst gegen 19:00 Uhr erreicht. Im gesamten Trainingslager wurden 1200 Kilometer zurückgelegt. Teilnehmer: Rici, Lisa, Celine, Pauline, Olli, Laura, Lara, Emily, Sinja, Linnea, Emma, Fabienne, Leonie, Lucia, Laurin, Sören, Felix, Nils-Florian, Leif, Manuel, Basti und Chris. Als Betreuer/Trainer waren Sascha, Eugen, Herbert, Gisela, Franzi und Arne dabei. Küchenteam: Gerti, Anke, Eric und Thorsten.


Es hat allen Teilnehmern sehr gut gefallen und es waren sich alle einig, dass nach dem Trainingslager vor dem Trainingslager ist. Besonderer Dank gilt natürlich allen, die, wie so oft, im Hintergrund organsiert und mitgeholfen haben, ohne diese wäre das Trainingslager nicht zustande gekommen. Besonders erwähnt werden sollten an dieser Stelle Anton und Sascha. Vielen Dank.

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