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Das war es dann wohl! Das Lehrschwimmbecken wird geschlossen! Drucken E-Mail
Geschrieben von: Herbert Piechulek   
Mittwoch, den 10. Juli 2013 um 09:40 Uhr
Nachdem die Stadt Marsberg den betroffenen Vereinen, Schwimmverein, DLRG und Versehrtensportverein, das Lehrschwimmbecken für 290.000,-€ zum Kauf angeboten hatte, suchten wir nach anderen Lösungen, weil der Erwerb einer solchen Immobilie zu dem Preis nicht machbar war. Der Vorschlag von Rat und Verwaltung an die betroffenen Vereinsvertreter war folgender:

Die Stadt Marsberg bleibt Eigentümer des Gebäudes und der Förderverein besorgt die Mittel zur Deckung der Betriebskosten i.H.v. ca 59.000,-€.
Mit tatkräftiger Unterstützung vieler Marsberger Firmen und Bürger konnte der Initiativkreis Burghofbad, mit ihrem Sprecher Dr. Martin Rörig, der Stadt immerhin fast 40.000,-€ jährlich für die nächsten 5 Jahre in Aussicht stellen. Diese Summe teilt sich auf in Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Nutzungsentgelder durch die Vereine. Das Ergebnis unserer Bemühungen wurde den Fraktionsvertretern und der Verwaltung im gemeinsamen Gespräch am 04.07.13 im Rathaus vorgestellt.
Die stellv. Bürgermeisterin teilte den Vereinsvertretern dann jedoch mit, dass zu den Betriebskosten auch die Wartungs- und Haftungskosten der Hallenbadtechnik vom Förderverein getragen werden solle, (obwohl die Stadt Marsberg Eigentümer des Gebäudes bleibt). Diese zusätzlichen Kosten waren Anfangs nicht Gesprächsthema. Gemäß Aussage der stellv. Bürgermeisterin war dies „dann wohl ein Mißverständnis“. Dem Vorschlag des Initiativkreises, die Energiekosten zu senken, durch energetische Baumaßnahmen wie z.B. ein Blockkraftwerk, welches auch die Heiz- und Stromversorgung der angrenzenden Grundschule übernehmen würde oder die Verpackung des gesamten Gebäudes zwecks Wärmedämmung, wurde durch Verwaltung und Fraktionsvertreter ebenfalls kritisch betrachtet, weil sich solche Investitionen erst nach frühestens 10-15 Jahren rechnen. Dies ist ein für die Nutzung des Lehrschwimmbecken und der angrenzenden Grundschule auf Grund des demografischen Wandels nicht planbarer Zeitraum, so die Argumentation der Verwaltung.

Die bisher vom Förderverein in Aussicht gestellten Mittel für 5 Jahre wären daher sowieso nicht ausreichend um den weiteren Betrieb sicherzustellen.

Damit geht dem SV Marsberg die wichtigste Trainingsstätte verloren.

Der Vorstand mit Trainern und Jugendwarten wird sich umgehend zusammen setzen und beratschlagen, wie es mit dem SV Marsberg weitergehen soll.

An dieser Stelle geht ein großes Dankeschön an alle Bürger, die sich bereit erklärt haben, dem Verein beizutreten, den „Rettern“, für ihre bisherigen Bemühungen und insbesondere an die Marsberger Firmen, die mit ihrer teils sehr großzügig in Aussicht gestellter Spende den Förderverein unterstützen wollten