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GRÜNDUNG EINES FÖRDERVEREINS ZUR RETTUNG DES BURGFHOFBADES RÜCKT IN ERREICHBARE NÄHE Drucken E-Mail
Geschrieben von: Herbert Piechulek   
Freitag, den 01. März 2013 um 21:42 Uhr

Dem Aufruf der Vereinsvertreter des Versehrten- und Behindertensportvereins, der DLRG und dem Schwimmverein Marsberg sind bisher knapp 150 Marsberger Bürger gefolgt und haben sich bereit erklärt Mitglied im Förderverein zu werden.

Für die Mitarbeit im Vorstand dieses Vereins wurden bisher  Dr. Martin Rörig, Thimm Clever, Peter Mauermann und Wolfgang Brüß gewonnen.

Auf dieses Ergebnis sind die Initiatoren sehr stolz, wissen aber, dass es noch  nicht ausreicht, eine sichere Grundlage für den Förderverein zu schaffen. Weitere Personen, insbesondere mit juristischen und steuerlichen Kenntnissen, werden gesucht und gebeten das Vorstandsteam zu ergänzen.

Zur Deckung der jährlichen Betriebskosten in Höhe von circa  58.000 Euro werden aber auch noch weitere Mitglieder und Förderer benötigt. Insbesondere zum Start des Vereins wird Kapital benötigt, da die Einnahmen aus den Nutzungsgebühren der dort Sport treibenden Vereine  erst noch ermittelt und mit den Nutzungsgebühren der anderen Sportstätten der Stadt abgeglichen werden müssen. Hier sind auch ausdrücklich Marsberger Firmen angesprochen, die durch die Zusage einer gegebenenfalls einmaligen Spende dem Verein zunächst Geburtshilfe leisten könnten. 

Das Ziel soll es sein, dass der Mitgliedsbeitrag für den Förderverein 60,- Euro jährlich nicht überschreitet, daher fällt dies natürlich leichter, je mehr Mitglieder zusammenkommen.

Die Überlegung, dass die jahrelange erfolgreiche Arbeit der DLRG und des Schwimmvereins nicht weitergeführt werden können und auch der Versehrten- und Behindertenport  einen großen Teil seiner Angebote einstellen muss, sollte Motivation genug sein sich zu melden um das Bad in Betrieb zu halten.

Im Bereich des Anfängerschwimmens zum Erwerb des Seepferdchens reichen allein beim SV Marsberg die Anfragen aus, um das Jahr 2013 mit Kursen abzudecken. Leider kann hier den Anfragenden keine feste Zusage erteilt werden, da die Zukunft des Bades noch ungewiss ist. Sollte das Bad geschlossen werden, wird es in diesem Bereich zu massiven Einschränkungen und langen Wartezeiten kommen. Der SV Marsberg würde diesen Bereich dann vermutlich nicht mehr anbieten.

Viele der Kinder, die erfolgreich die Seepferdchenprüfung abgelegt haben, möchten beim Schwimmsport bleiben, einer der gesündesten Sportarten überhaupt. Noch haben die Kinder die Wahl und können sich zwischen Schwimmverein und DLRG entscheiden. Manche Kinder mögen sich im Wettkampf mit anderen Kindern messen, andere haben mehr Interesse bei der DLRG für die Sicherheit anderer Badegäste am Diemelsee zu sorgen. Bei den letzten internen Vereinsmeisterschaften des SV Marsberg gingen 64 Marsberger Kinder an den Start. Am Marsberger Schwimmertag nehmen regelmäßig circa 15-20 Vereine mit  etwa 150 Schwimmern  teil. Die Freitagsgruppe der DLRG hat regelmäßig 30-40 Nachwuchsrettungskräfte im Wasser.

Das Lehrschwimmbecken bietet durch seine geringe Wassertiefe eine gewisse Sicherheit, die auch von den älteren Sportlern des Versehrten- und Behindertensportvereins geschätzt wird. Die bisherigen Angebote des Vereins im Bereich des Reha-Sports sind aber im Diemeltal-Hallenbad nicht durchführbar und müssten eingestellt werden.

Die Zukunft der schwimmsporttreibenden Vereine steht auf dem Spiel, da im Diemeltal-Hallenbad keine ausreichenden Alternativen vorhanden sind. Für das Sportangebot in Marsberg wäre dies ein Tiefschlag.    

Alle, die sich angesprochen fühlen und Mitglied werden oder spenden wollen, können sich bei einer der folgenden Personen melden oder die anhängende Anmeldung ausfüllen und beim Training der Vereine im Burghofbad oder an der Aral-Tankstelle an der B 7 abgeben.

Auch Online ist eine Anmeldung per Email auf der Internetseite des Schwimmvereins www.sv-marsberg.de möglich.

Ansprechpartner sind:       Herbert Piechulek               02992-8915   

Antonius Bigge                   02991-78824

Andreas Klauke                  02992-2513 

Ralf Kazimirowicz               02992-8140 

Nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann für unsere Kinder und Jugendlichen, aber auch für andere Interessierte das derzeitige Angebot an sportlicher Betätigung auch für die Zukunft weiterhin Bestand haben.