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Jetzt sind Marsberger Bürger am Zug! Drucken E-Mail
Geschrieben von: Herbert Piechulek   
Freitag, den 11. Januar 2013 um 13:26 Uhr
Am 25. September des vergangenen Jahres hat der Rat der Stadt Marsberg im Rahmen der Haushaltssanierungsplans beschlossen das Lehrschwimmbecken „ Am Burghof „ zum Schuljahresende 2012/2013 stillzulegen. Dieses hätte für den Schwimmverein Marsberg, die DLRG und den Behinderten- und Versehrtensportverein existentielle Folgen. Die bisherigen intensiven Bemühungen und Gespräche der betroffenen Vereine haben dazu geführt, dass jetzt eine Möglichkeit besteht, den Betrieb weiterzuführen, falls die jährlichen Betriebskosten des Bades nicht mehr durch die Stadt, sondern beispielsweise durch einen Förderverein erbracht würden.

Der Förderverein müsste im Rahmen eines Miet- oder Pachtvertrages das Lehrschwimmbecken von der Stadt anmieten und es den Nutzern des Bades für entsprechendes Entgelt zur Verfügung stellen. Da jedoch die jährlichen Betriebskosten von z.Zt. ca. 59.000 € die zu erwartenden Einnahmen aus den Nutzungsentgelten weit übersteigen, wäre die Hauptaufgabe des Fördervereins, durch entsprechende Mitgliederbeiträge, Spenden und andere Einnahmen den Restbetrag zu erwirtschaften. Das Gebäude bliebe dabei im Eigentum der Stadt Marsberg. Eventuell besteht auch die Möglichkeit durch energetische Investitionsmaßnahmen seitens der Stadt die Betriebskosten um einen erheblichen Anteil zu verringern. Gespräche mit einem Energieversorger in dieser Richtung gab es bereits im Vorfeld sowohl mit den Vereinen als auch mit der Stadtverwaltung. Ob und in welcher Form dies umsetzbar ist, wäre zu gegebener Zeit im Rahmen der Vertragsgestaltung zwischen der Stadt und dem Förderverein zu erörtern.

Die Vereinsvertreter möchten nochmals darauf hinweisen, dass der Bestand des Lehrschwimmbeckens insbesondere den gesundheitsfördernden Entwicklungsmöglichkeiten aller Kinder, Jugendlichen sowie Behinderten und Versehrten dient, aber auch den sehr erfolgreich angebotenen Schwimmkursen der Vereine und der VHS.
Der Förderverein sollte von engagierten Bürgern geführt werden, die sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe widmen und sich die Erhaltung des Lehrschwimmbeckens auf die Fahne geschrieben haben oder noch schreiben werden. Die bisher in dieser Angelegenheit tätigen Vereinsvorstände bzw. Vertreter stehen auf Grund der ehrenamtlichen Tätigkeit in deren eigenen Vereinen für eine Führungsaufgabe im Förderverein zwar nicht zur Verfügung, würden aber beratend zur Seite stehen.
Einen Leitfaden zur Gründung eines Fördervereins und eine Mustersatzung gibt es auf folgender Internetseite:
http://www.vereinsknowhow.de/kurzinfos/leitfaden.htm#1
Um weitere Einzelheiten zu besprechen und ggf. zu einer Gründungsversammlung einzuladen, bitten wir darum, dass interessierte potentielle „Vereinsvorstände“ sich mit einer der folgenden Personen telefonisch in Verbindung setzen.
Vom SV Marsberg ist Herbert Piechulek unter 02992 8915 oder Antonius Bigge unter 02991 78824, vom Versehrten- und Behindertensportverein Andreas Klauke unter 02992 2513 und Ralf Kazimirowicz von der DLRG unter 02992 8140 zu erreichen.

Um weiterhin eine erste Rückmeldung aus der Bevölkerung für eine erfolgreiche Gründung zu erhalten, kann jeder, der an einer Mitgliedschaft interessiert ist, den folgenden Abschnitt unterschrieben bis zum 31. Januar an der ARAL-Tankstelle an der B 7 in Marsberg abgeben. Alternativ kann das Interesse auch auf der Homepage des Schwimmvereins unter http://www.sv-marsberg.de/ unter dem Link "Kontakt" geäußert werden. Die Höhe des Mitgliedbeitrages ist u.a. auch abhängig von der Anzahl der Mitglieder. Bei ca. 50,-€ Jahresbeitrag, d.h. weniger als 1,-€ je Woche, könnte möglichweise das Ziel schon erreicht werden. Welche Vorteile die Mitglieder durch eine Mitgliedschaft haben, könnte u.a. bei der Gründerversammlung thematisiert werden.

Wenn die Solidarität der Bürger dem bisher wahrgenommenen Zuspruch zum Erhalt des Lehrschwimmbeckens entspricht und das Bad deshalb nicht geschlossen wird, können alle Beteiligten stolz auf das Erreichte sein, so der Tenor der Vereinsvertreter.