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NRW-Meistertitel für Eugen Gärtner Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ingemar Hansmann   
Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 19:35 Uhr
50m Brust in 31,89 Sekunden, 50m Rücken in 34,62 Sekunden – es ging alles ganz schnell für Eugen Gärtner bei den NRW-Meisterschaften seiner Altersklasse in Werne. Zudem errang der neue Sportliche Leiter des SV Marsberg noch zwei Silbermedaillen über 100m Brust und 50m Freistil, letzteres in tollen 26,78 Sekunden. Dabei fehlten dem 27jährigen nur wenige Hundertstelsekunden auf Rang 1.

 

Viele, viele zusätzliche Trainingskilometer leistete Eugen Gärtner in den letzten Wochen in den Marsberger Hallenbädern, um diese Erfolge möglich zu machen. Dabei machte es sich bezahlt, immer wieder an Trainingsinhalten individuell zu feilen und bei Starts und Wenden Zehntelsekunden herauszuholen. Für ihn steht im zweiten Halbjahr der erste Besuch bei einer Weltmeisterschaft auf dem Programm: im August fährt er nach Göteborg.

 

Angesteckt von seiner Disziplin trainierten auch die Jugendlichen fleißig für den Jahreshöhepunkt, die Südwestfälischen Meisterschaften in Dortmund. Zur Vorbereitung stand der toll organisierte Wettkampf in Bad Lippspringe auf dem Programm. Bei 49 Starts gelangen gegen die übermächtige Konkurrenz aus Paderborn und Hannover zwar „nur“ drei Medaillenplätze, der „Sprintercup“ in der Badestadt brachte aber 34 neue Bestzeiten für die Schwimmer des SV Marsberg. Lisa Piechulek (Jahrgang 1998) steigerte sich dabei enorm über 100m Brust auf 1:46,86 Minuten. Ihre Schwester Paula (Jahrgang 2000) machte über 50m Freistil einen Riesensprung auf 43,54 Sekunden. Auf hohem Niveau noch besser wurde auch Celine Delveaux in 34,56 Sekunden. Über 50m Rücken gelang ihr der Sprung auf Rang 2 in 38,03 Sekunden.

 

Etwas Pech hatte Franziska Geise mit drei vierten Plätzen. Über 100m Brust – längere Strecken liegen ihr wesentlich mehr – wurde sie dann verdient in 1:35,75 Min. Dritte. Über die gleiche Strecke wurde ihre Schwester Johanna in 1:34,97 Min. im Jahrgang 1996 Dritte. Monique Giller verbesserte sich bei fünf von sechs Starts. Auch Max und Fritz Schack schafften bei jedem Start eine neue Bestzeit. Spätestens nach den Ferien, beim Wettkampf in Werl hoffen alle nun auf Sprünge aufs Treppchen.